Kategorie-Archiv: So wird’s spannend

Vom Umgang mit Zwangsbeglückten

© aruba 2000 fotolia.com

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Wie schön, wenn Sie vor Zuhörern sprechen dürfen, die freiwillig da sind und sich für Ihre Botschaften interessieren.

Die Realität im Businessalltag sieht allerdings häufig anders aus, stehen neue Ideen und Projekte doch immer für Veränderung. Und die macht vielen potenziell Betroffenen zunächst Angst. Die natürliche Reaktion: Rückzug!

Wen wundert es, dass Ihnen genau diese Menschen oft wenig motiviert gegenüber sitzen. Keine leichte Aufgabe für den Referenten!

In meinem heutigen Gastbeitrag bei „Projekte leicht gemacht“, verrate ich Ihnen 6+1 schlaue Schachzüge, die Ihnen helfen, Ihre Zwangsbeglückten einzufangen und Mauern abzubauen.

Heiß, heißer am heißesten

© unpict fotolia.com

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Wow, jetzt ist er da – der Sommer mit Temperaturen jenseits der 30 Grad. Wohl dem Referenten und Trainer, der sich nun über gut klimatisierte Büro- und Meetingräume freuen kann. Für alle anderen heißt es: Präsentieren unter verschärften Bedingungen.

Nicht nur, dass Ihr Rednerhirn zerfließt. Insbesondere für die zum Zuhören verdonnerten Teilnehmer ist es schwierig, einen kühlen Kopf zu behalten und sich zu konzentrieren.

Sie möchten Ihr Publikum so gut wie möglich bei der Stange halten? Diese Tipps helfen Ihnen dabei: Weiterlesen

„Wie mein Vorredner schon gesagt hat …“

© kovaricekpavel fotolia.com

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Sie sitzen im Plenum, warten auf Ihren Auftritt und lauschen den Worten Ihres Vorredners. Plötzlich zucken Sie zusammen. Was Sie da vorne hören, kommt Ihnen nur allzu bekannt vor. Sie denken: „Mist, DAS wollte ich doch eigentlich sagen!“

Und schwupps gerät das eigene Redekonzept ins Wanken. Schließlich haben Sie sich gut überlegt, wie Sie Ihren Vortrag aufbauen, um Ihre Botschaft bestmöglich rüberzubringen. Pfuscht Ihnen nun ein anderer Referent ins Handwerk, kann das ordentlich an der eigenen Souveränität kratzen. Nicht gerade die beste Voraussetzung, um gut gelaunt und voller Tatendrang vor das Publikum zu treten. Weiterlesen

Erst einmal ein paar allgemeine Dinge? Warum Organisatorisches nicht in Ihren Einstieg gehört.

© Visual Concepts fotolia.com

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45 Minuten für administrative Ankündigungen – das war der Rekord, den ich bislang erlebt habe. Viel zu lang! Selbst für den Start in ein zweitägiges Seminar.

Zugegeben, die organisatorischen Dinge sind wichtig für Ihr Publikum. Sie gehen auf die Grundbedürfnisse (Hunger, Pipi, kalt) Ihrer Teilnehmer ein, machen den Ablauf planbar und geben damit eine gewisse Sicherheit.

Gleichzeitig sind sie aber ganz schön langweilig, insbesondere wenn sie „geballt auftreten“. Und da kommt schnell so einiges zusammen: Weiterlesen

Am Ende war die Fragerunde? Warum es sich lohnt, die Reihenfolge zu ändern.

Der Referent spricht seine letzten Worte. Das Publikum klatscht. Nun gilt es, Fragen zu beantworten und im besten Fall mit Zusatzwissen zu punkten. So läuft es normalerweise.

© MK-Photo fotolia.com

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Freilich ist es sinnvoll, die Frage-Antwort-Runde an den Schluss des Vortrags zu packen:

  • Als Referent werden Sie nicht dauernd durch Zwischenfragen unterbrochen und behalten Ihren roten Faden.
  • Sie haben die Zeit besser im Griff.
  • Die Zuhörer können das komplette Thema auf sich wirken lassen.

Und dennoch besteht die Gefahr, dass Sie auf den letzten Metern Wirkungspunkte verschenken. Weiterlesen

Der genehmigte Plausch mit dem Sitznachbarn

Das ist der Normalfall: Der Vortrag beginnt. Die Zuhörer lehnen sich entspannt zurück und lassen sich überraschen, was der Referent zu bieten hat.

© Gitte Härter

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Strampeln Sie sich nun als Alleinunterhalter munter vor der Gruppe ab, kann das ganz schön anstrengend werden. Für Sie, aber auch für Ihre Teilnehmer. Denn so angenehm es ist, sich zwischendurch mal berieseln zu lassen, auf Dauer ist das verdonnerte Nichtstun vor allem eines … ziemlich öde.

Locken Sie Ihr Publikum lieber aus der Reserve! Mitdenken und mitfühlen ist angesagt. Weiterlesen

Schwarz steht jeder Präsentation

Manchmal gibt es irritierte Rückfragen, wenn ich meinen Foliensatz vor einem Auftritt an den Veranstalter schicke. Sieht meine Präsentation doch in etwa so aus:

© Andrea Joost

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Aber nein, da wurde nichts „zerschossen“ und mit PowerPoint ist auch alles in Ordnung. :-) – Die schwarzen Folien baue ich ganz gezielt in meine Vorträge ein (indem ich ein schwarzes Füllfarben-Feld über die gesamte Seite ziehe). Denn: Die Zuhörer sehen in diesem Moment nicht schwarz, sondern einfach nichts. Keinen Lichtkegel, keine bunte Bilderwelt … nur den Bühnenhintergrund und mich. Weiterlesen

Überzeugen, wenn man selbst nicht überzeugt ist.

© Gitte Härter

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Es ist kein Geheimnis: Je mehr wir uns für eine Sache begeistern, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir auch unser Publikum mitreißen. Nun ist das Businessleben aber kein Wunschkonzert. Immer wieder gibt es Momente, in denen Sie mit Botschaften nach draußen müssen, hinter denen Sie eben nicht zu 100 Prozent stehen: Da gilt es, die Interessen des Arbeitgebers zu vertreten, Kundenwünsche zu erfüllen oder einem bestimmten Rollenbild zu entsprechen.

Auf den ersten Blick eine vertrackte Situation. Doch keine Sorge! Auch wenn Sie von Ihrem Thema nicht restlos überzeugt sind, können Sie sich Rahmenbedingungen schaffen, die einen glaubwürdigen Auftritt möglich machen. Wie Ihnen das gelingt, lesen Sie in meinem heutigen Gastbeitrag auf business-wissen.de.

Weniger sagen, besser wirken.

Das muss ich unbedingt noch loswerden! Diese Folie ist so anschaulich, die darf nicht fehlen! Oh, aber Punkt XY ist auch ganz wichtig für das Verständnis. – Sicher kennen Sie solche Gedanken in Ihrer Rolle als Redner … und befinden sich damit in bester Gesellschaft. Kein Wunder, wenn wir tief im Thema stecken und uns dann noch die Begeisterung fortträgt, neigen wir dazu, aus dem Vollen zu schöpfen und schon mal das Publikum aus den Augen zu verlieren. Warum es sich lohnt, manche Dinge nicht zu sagen und wie Sie Ihre Inhalte geschickt zusammendampfen, verrate ich Ihnen heute in meinem Erfolgsrezepte-Gastbeitrag auf business-netz.com.

„Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“

Ist es die Macht der Gewohnheit? Einfach nur Gedankenlosigkeit? Oder eine gewisse Unsicherheit, wie man am besten aus einer Rede rauskommt? – Es gibt wohl keine Floskel, die sich hartnäckiger hält als das gebrummelte „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“, gerne begleitet durch eine farbenfrohe Abschlussfolie.

© DOC RABE Media fotolia.com

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Bitte, bitte streichen Sie diesen Schluss ein für alle Mal aus Ihrem Repertoire! Weiterlesen