Vom Handout zur Präsentation!

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Es liegt auf der Hand: Handout und Präsentation sind zwei Paar Schuhe. Während eine Teilnehmerunterlage möglichst selbsterklärend sein sollte, funktioniert der Foliensatz für Ihren Auftritt im Idealfall nur gemeinsam mit Ihnen als Redner. Sie hauchen den Charts Leben ein und stellen Verbindungen her.

Die Realität sieht allerdings anders aus, steht doch in vielen Vortragsräumen betreutes Lesen auf der Tagesordnung – nicht aus Gleichgültigkeit oder bösem Willen, sondern einfach aus Zeitmangel.

Wenn ich mit Kunden über dieses Thema spreche, höre ich häufig: „Ich muss ein Handout bereitstellen und kann doch nicht jedes Mal zwei verschiedene Präsentationen entwerfen!“

Das brauchen Sie auch nicht!  Weiterlesen

Auswendig lernen, aber richtig!

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Wirtschaftsbosse tun es, Politiker tun es und so mancher professionelle Redner ebenso: Sie lernen ihre Präsentationen auswendig. So wissen sie nicht nur, dass auf der Bühne wirklich jedes Wort sitzt, sondern auch, dass sie  den vorgegebenen Zeitrahmen bestimmt einhalten. Genau diese Sicherheit hilft ihnen, sich voll und ganz auf ihren Auftritt einzulassen, im positiven Sinne mit dem Publikum zu spielen und an der einen oder anderen Stelle zu improvisieren. All das funktioniert nur, wenn einem die Worte fast automatisch über die Lippen kommen – ohne lange nachzudenken. Weiterlesen

Ihr Vortragsmanuskript – natürlich schreiben, natürlich reden!

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Es gibt jede Menge Redner, die ihre Vorträge fast wörtlich herunterschreiben, bevor sie damit auf die Bühne gehen. Weil sie so den roten Faden leichter im Blick behalten, während des Auftritts nicht nach Formulierungen suchen müssen und sich unterm Strich einfach sicherer fühlen.

Allerdings erlebe ich auch immer wieder Vortragende, die über ihr eigenes Manuskript stolpern: Weiterlesen

Spontan im Redealltag – ein Interview mit Ralf Schmitt

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Als ich nach einer Veranstaltung mit Rednerkollegen zusammenstehe, sind wir uns einig: Ganz nach Plan verläuft ein Auftritt nie, egal wie gut man sich vorbereitet hat. Irgendetwas ist immer: Da gibt es nur ein Handmikro anstatt des bestellten Headsets, der Beamer streikt, der Raum ist nicht optimal oder …

Jetzt gilt es, sich möglichst schnell auf die neue Situation einzustellen, um Ihre Zuhörerschaft trotzdem für sich zu gewinnen. Es darf improvisiert werden!

Ralf Schmitt (Improvisationsschauspieler, Speaker) ist einer, der das richtig gut kann. Im Rahmen meines Buchprojektes hatte ich ihn zum Thema „Spontaneität“ interviewt. Hier ein Auszug aus unserem Gespräch: Weiterlesen

Lassen Sie sich vorstellen!

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„Sie können ja gleich selbst ein paar Worte zu sich sagen!“ … so oder so ähnlich klingt es, wenn der Gastgeber einer Veranstaltung seine Aufgabe auf den Referenten abschieben möchte. Nicht aus bösem Willen, sondern weil er unsicher ist oder nicht genügend Zeit hatte, sich auf den Redner vorzubereiten.

Was sich erst mal völlig unproblematisch anhört, kann Ihre Wirkung erheblich beeinflussen. Gehen Sie also besser nicht auf diesen Vorschlag ein und bitten Sie darum, Sie anzukündigen. Das ist nicht nur eleganter, sondern ermöglicht Ihnen außerdem einen leichteren Start in Ihren Auftritt: Weiterlesen

Wie Sie Zahlenwüsten zum Leben erwecken

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Umsatz, Ertrag, Performance, … in Businesspräsentationen spielen Zahlen und Kennziffern eine entscheidende Rolle. Oft fügt sich eine Tabelle an die nächste und die Folien sind vollgepackt mit Datenkolonnen, die einem Sehtest beim Augenarzt gleichen. Puh! Für die Zuschauer können solche Zahlenfriedhöfe ganz schön ermüdend sein.

Sie möchten sicherstellen, dass Ihnen Ihr Publikum nicht wegschlummert? Dann lohnt es sich, ein bisschen Zeit und Hirnschmalz zu investieren und das Zahlenmaterial gezielt aufzubereiten.  Weiterlesen

Ich lass das jetzt mal rumgehen!

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Ein Meeting während meiner Zeit als Vertriebsdirektorin bei einer Investmentgesellschaft. Es geht um das neue Golfsponsoring-Paket. Dazu gehören auch Golfbälle aus Schokolade, die die Kollegin aus dem Marketing herumgehen lässt. Zum Anschauen natürlich! Dabei hat sie allerdings die hungrige Vertriebsmeute unterschätzt. Ruckzuck ist die Box leer. Im Raum macht sich Getuschel breit …

Ganz gleich ob Sie das originelle Werbemittel präsentieren, ein Produkt dabei haben oder ein Farbmuster zeigen: Geben Sie Ihr Anschauungsobjekt besser nicht aus der Hand, selbst wenn es sich nicht so leicht verdünnisiert wie Pralinen. Mit einem Gegenstand, der durch zig Fingerpaare wandert, tun Sie sich keinen Gefallen: Weiterlesen

Wie Sie vor Ihrem Auftritt Druck rausnehmen!

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„Ich bin nur gut, wenn keiner guckt!“ – hach, ist es nicht wunderbar, dieses Lied von Max Raabe? Und so wahr? Da tanzen, singen, backen oder reden Sie wie ein Weltmeister, aber kaum stehen Sie unter Beobachtung, sind Sie mit angezogener Handbremse unterwegs.

Plötzlich fangen Sie an zu grübeln: Wie wirke ich? Was denken die anderen wohl? Mögen sie mich?

Sie sind so beschäftigt damit, Ihr Gegenüber zu beeindrucken, dass Sie blockieren und sich gar nicht mehr wirklich auf das konzentrieren, was Sie gerade tun. Kein Wunder, dass Sie das lampenfiebrig werden lässt und Sie nicht mehr Ihre volle Leistung abrufen können! Weiterlesen

Kurze Blogpause

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Heute fällt der Rede frei!Tag aus, habe ich doch letzte Woche erfahren, dass ich meinen Vortrag am kommenden Mittwoch auf Englisch halten darf. Argh, Komfortzone ade! 😉 Nun nutze ich jede freie Minute, um meine grauen Zellen in Fremdsprachenstimmung zu bringen … und freue mich, wenn Sie mir für diese Premiere die Daumen drücken!