Videos als Präsentationswunderwaffe? Mitnichten.

© Jag_cz fotolia.com

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„Nutzen Sie Videos, um Ihren Auftritt aufzulockern!“, so empfehlen es jede Menge Präsentationsratgeber und keine Frage: Filmsequenzen gehören zu den Lieblingsstilmitteln vieler Redner. Die Vorteile liegen auf der Hand. Abgesehen davon, dass Sie sich damit als Referent einen Augenblick zum Durchschnaufen gönnen, lassen sich Ihre Vorträge durch die bewegten Bilder abwechslungsreicher und lebendiger gestalten.

Und dennoch birgt der Einsatz von Videos Gefahren: Weiterlesen

Laserpointer? Nein, danke!

© playstuff fotolia.com

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Ein roter Punkt huscht über die Leinwand. Offensichtlich ist dem Redner klar, dass die Folien viel zu voll gepackt sind. Mit einem Laserpointer versucht er, seine Aussagen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Punkt zu bringen. Mit mäßigem Erfolg. Denn:

Unübersichtliche Folien werden durch einen farbigen Laserstrahl nicht zuschauerfreundlicher. Selbst wenn es im besten Fall gelingt, den Blick des Gegenübers für einen kurzen Moment auf die entscheidende Stelle zu richten … die verwirrenden Grafiken, Zahlenfriedhöfe oder Textwüsten bleiben und lenken die Zuhörer ab!

Abgesehen davon tut die technische Unterstützung der eigenen Wirkung nicht besonders gut. Sobald Sie mit dem Laserpointer hantieren, wenden Sie sich der Folie zu und bauen dadurch Distanz auf. Sollten Sie dann noch aufgeregt sein, zeigt der flackernde Farbfleck unübersehbar, wie zitterig Ihre Hände sind. Weiterlesen

5 Gründe, warum ein Sparringspartner Gold wert ist

© Gajus fotolia.com

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Ganz gleich ob Sie sich auf eine Verhandlung, ein Gespräch oder eine Präsentation vorbereiten … dass frischer Wind von außen gut tut, ist kein Geheimnis! Trotzdem kommt der Austausch mit anderen im Alltag häufig viel zu kurz:

„Dafür habe ich keine Zeit!“, „Das muss ich alleine hinbekommen, schließlich bin ich doch der Experte!“, „Ich will niemandem auf die Nerven gehen!“

So oder so ähnlich klingen die Gründe, warum mancher Redner sein Konzept lieber im stillen Kämmerlein ausbrütet. Schade! Denn wie gut ein konstruktives Gedanken-Pingpong dem Gesamtergebnis tut, habe ich selbst erst kürzlich wieder erlebt, als ich mich vor einem wichtigen Auftritt sehr intensiv mit einer guten Freundin ausgetauscht habe: Weiterlesen

Einschüchtern lassen gilt nicht!

Sie warten in einem Meeting oder einer größeren Vortragsveranstaltung auf Ihren Auftritt. Gut gelaunt … bis zu dem Moment, als einer Ihrer Vorredner die Bühne betritt und seine Sache einfach großartig macht! Das Publikum ist voll dabei, es wird viel gelacht. Nur Sie sinken immer mehr in Ihrem Stuhl zusammen. Denn plötzlich meldet sich Ihr inneres Stimmchen: „Ach herrje, der ist so toll! Da kann ich doch gleich einpacken.“

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Die letzte Folie: Dos und Don’ts

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Sie ist wichtig, sehr wichtig sogar. Ihre Abschlussfolie. Denn sie transportiert nicht nur die letzte Botschaft, sondern gehört auch zu den Folien, die Ihre Zuhörer am längsten anschauen. Bleibt sie doch häufig einfach stehen – während der Fragerunde, der Abmoderation und manchmal sogar noch während einer anschließenden Pause.

Wie schade, dass sich viele Redner dieses Potenzial durch die Lappen gehen lassen! Weiterlesen

Dicke Luft im Vortragsraum?

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Noch bevor Sie ein einziges Wort gesprochen haben, merken Sie: Oh weia, hier herrscht heute Eiszeit – die Zuhörer sind angespannt und die Stimmung ist schlecht. Von „Aufnahmemodus“ weit und breit keine Spur.

Solch negative Schwingungen tragen nicht gerade dazu bei, dass Sie sich als Redner in Ihrer Haut wohlfühlen. Abgesehen davon, dass es ziemlich irritierend sein kann, wenn Sie nicht wissen, was Sache ist. Weiterlesen

Auftritt vermasselt? Herzlichen Glückwunsch!

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Falls Sie sich bei der Überschrift gerade gewundert haben: Natürlich wollen Sie mit Ihrer Botschaft beim Publikum punkten und als eloquenter, sympathischer Redner in Erinnerung bleiben. Manchmal kann es allerdings passieren, dass eine Präsentation danebengeht. Da machen Ihnen aufmüpfige Zuhörer das Leben schwer, Sie verheddern sich in Ihren eigenen Argumenten, haben auf inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, die an der Zielgruppe vorbeigehen oder …

Das ist Gift fürs Selbstbewusstsein. Sie fühlen sich elend und der eine oder andere hat sich in solchen Momenten wohl schon geschworen: „Ich stelle mich nie wieder da vorne hin!“ Weiterlesen

Clever kontern bei Vorwürfen – ein einfacher Trick

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Im Eifer des Gefechts passiert es schon mal, dass Ihr Gegenüber persönlich wird und Sie angreift. Mit einem Vorwurf, der unter die Gürtellinie geht. Da behauptet zum Beispiel jemand, dass Sie geizig, arrogant, humorlos oder hektisch sind … und plötzlich klebt Ihnen ein Etikett am Revers, das Sie schlecht ausschauen lässt.

Je nach Situation kann es natürlich sinnvoll sein, mit gezielten Rückfragen herauszufinden, was genau den anderen gerade ärgert und wie Sie gemeinsam eine Lösung finden.

Manchmal geht es aber auch einfach nur darum, das eigene Bild möglichst schnell wieder gerade zu rücken: Weiterlesen

Für Sie gelesen: Wie fange ich meine Rede an?

© Cara-Foto fotolia.com

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Sie stehen vor Ihrem Publikum, alle Augen sind auf Sie gerichtet. Jetzt gilt es, die Zuhörer zu fesseln, sich als Profi zu präsentieren und deutlich zu machen, dass es sich lohnt, Ihnen zuzuhören!

Genau hier setzt das neue Büchlein von Michael Rossié an: Wie fange ich meine Rede an? 100 Ideen für 1.000 eigene Anfänge – vom Start weg überzeugend!

Der Autor stiftet die Leser dazu an, aus dem Anfangsmoment einen großen Moment zu machen. Denn: „Es ist immer unnötig, eine Gruppe von Menschen zu langweilen. Die sind alle extra wegen Ihnen, Ihrer Firma oder eines Anlasses zum Feiern gekommen. Und die sollten Sie nicht enttäuschen.“ Weiterlesen

Dieser Weg wird kein leichter sein! Oder doch?

© Andrea Joost

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Ich war in den Bergen – eine Woche auf dem Stubaier Höhenweg, von Hütte zu Hütte, nur ich und mein Rucksack. Es waren wunderbare Tage mit kitschig-schönen Sonnenaufgängen, atemberaubenden Aussichten, Murmeltierbegegnungen, tollen Weggefährten und vielen endorphingeschwängerten Momenten. Trotzdem gab es zwischendurch Augenblicke, in denen ich am liebsten alles hingeschmissen hätte.

Gerade diese fordernden Situationen waren jedoch wertvoll, haben sie mir doch ganz klar gezeigt: Es ist mein Kopf, der über Wanderlust oder Wanderfrust entscheidet.

Dabei hat der Berg mich drei Dinge spüren lassen, die nicht nur fürs Wandern gelten, sondern sich auch 1:1 aufs Reden übertragen lassen: Weiterlesen