Eine neue Zielgruppe: Raus aus der Komfortzone, rein ins Vergnügen

© kasto fotolia.com

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Zugegeben, als ich kurz nach dem Start in die Selbstständigkeit meinen ersten Workshop bei einer sozialen Beratungsstelle vor der Brust hatte, habe ich diesem Tag mit 35 Psychologen mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegengeblickt. Nach 17 Jahren Bank war das einfach eine fremde Welt für mich.

Selbst wenn Sie Ihr Thema aus dem Effeff beherrschen, kann ein neuer Rahmen schon mal für Bauchkribbeln sorgen. Ganz gleich, ob Sie es plötzlich mit einer anderen Branche zu tun haben, Ihr Publikum deutlich jünger oder älter ist als gewohnt, Sie zum ersten Mal vor Kunden statt Kollegen sprechen oder … schon läuft das Kopfkino auf Hochtouren:

  • Wie sind die „unbekannten“ Teilnehmer wohl drauf?
  • Wie werden sie auf meine Botschaft und auf mich reagieren?
  • Wird alles so laufen, wie ich es geplant habe?

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Liebes Suppenkoma, adieu!

© Jacke Chabraszewski fotolia.com

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14.00 Uhr: Die Mittagspause ist vorbei, der Energielevel Ihres Publikums am Nullpunkt. Zu lecker war die Auswahl am Buffet und womöglich auch das eine oder andere Gläschen Wein. Von Dynamik keine Spur, stattdessen steht Ihren Zuhörern der Wunsch nach einem Verdauungsnickerchen ins Gesicht geschrieben.

Puh, die Zeit direkt nach dem Essen fordert wohl jeden Referenten! Gerade wenn Sie selbst nicht 100 Prozent fit sind, ist die Gefahr groß, dass die Gruppenträgheit Ihren ganzen Auftritt torpediert.

Jetzt gilt es, möglichst schnell dafür zu sorgen, dass die müde Meute wieder wach wird und ins Tun kommt. Diese erprobten Muntermacher helfen Ihnen dabei: Weiterlesen

Ein bisschen lauter bitte!

© fotogestoeber fotolia.com

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Ganz gleich ob das Mikrofon ausgefallen ist, Sie mit einer schlechten Akustik zu kämpfen haben oder während Ihres Auftritts mit störenden Geräuschen von außen konfrontiert werden … jetzt sind Sie besonders gefordert, müssen Sie doch den Raum auch ohne technische Verstärkung mit Ihrer Stimme füllen.

Die Folge: Fast automatisch beginnen Sie, lauter zu sprechen. Meistens mit ordentlich Druck auf den Stimmbändern, um nur ja gehört zu werden. Entspanntes Reden? Fehlanzeige! Weiterlesen

Schluss mit dem Versteckspiel!

© Myst fotolia.com

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„Andrea, was Du uns erzählt hast, war spannend. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Du Dich am liebsten verkrümelt hättest. Du bist ja gar nicht mehr hinter diesem Stuhl hervorgekommen …“, so dass Feedback eines Zuhörers, als ich vor vielen Jahren einen Vortrag zu einem kritischen Bankthema gehalten habe.

Hui, ertappt! Ohne es zu merken, hatte ich mich tatsächlich hinter einer Stuhllehne verschanzt und so versucht, mich zumindest körpersprachlich aus der Affäre zu ziehen. Weiterlesen

Gut reden als Introvertierter – ein Gastbeitrag

Bevor ich Ihnen Tipps gebe, wie Sie als introvertierter Redner am besten punkten, möchte ich klarstellen, was es bedeutet, introvertiert zu sein. Der Begriff wird leider zu oft für alles mögliche gebraucht und ständig in einen Topf mit Schüchternheit und irgendwelchen anderen Hemmungen oder sogar Phobien geworfen. Doch das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Weiterlesen

Mach Dich locker – in den Schultern!

© contrastwerkstatt fotolia.com

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Falls Sie sich gerade gefragt haben, was Ihre Schultern mit dem Reden zu tun haben. – Deutlich mehr als es beim ersten Lesen scheint! 🙂 Gehören sie doch, ebenso wie Ihre Knie, zu einer guten Haltung und beeinflussen damit, wie entspannt Sie atmen und sprechen.

Allerdings ist Ihr Schulter-/Nackenbereich auch ziemlich sensibel und reagiert prompt, wenn es stressig wird. Weiterlesen

Von Beamer-Ersatzlampen und Ihrem Verhältnis zur Technik

© salamzadeh fotolia.com

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Es gibt Ratschläge, die halten sich hartnäckig, obwohl sie nichts bringen. Dazu gehört dieser Redetipp: „Haben Sie stets eine Beamer-Ersatzglühbirne im Gepäck, um für den Notfall gewappnet zu sein und mit einem besseren Gefühl in Ihren Vortrag zu starten!“

Mit Verlaub, was für ein Quatsch! Weiterlesen

Völlig platt – wenn Sie das Reden Kraft kostet

© olly fotolila.com

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Eines vorweg: Platt ist nicht gleich platt. Vor anderen zu sprechen ist eine Situation, die körperlich und geistig vollen Einsatz fordert. Da ist es ganz normal, dass Sie anschließend wissen, was Sie getan haben. Kritisch wird es allerdings, wenn Sie nach Ihren Auftritten nicht „wohlig“ erschöpft sind, sondern sich regelmäßig völlig ausgepowert fühlen … und das, obwohl eigentlich alles nach Plan verlaufen ist.

Müssen Sie immer wieder Ihre letzten Energiereserven anzapfen, nimmt Ihnen das nicht nur die Freude an Ihren Vorträgen, sondern führt häufig über kurz oder lang auch zu dem Schluss: Das Reden ist einfach nix für mich!

Bitte lassen Sie es nicht so weit kommen! Weiterlesen

So war das nicht abgesprochen!

© Gitte Härter

© Gitte Härter

Sie wurden als Referent zu einer Tagung, einem Meeting oder einem Kongress eingeladen. Kurz vor dem geplanten Termin schickt Ihnen der Veranstalter die finale Tagesordnung zur Info.

Sie stocken. Da tauchen plötzlich Dinge auf, die Sie gar nicht besprochen hatten: Vielleicht wurde Ihr Vortragstitel umformuliert, die Berufsbezeichnung falsch wiedergegeben oder im schlimmsten Fall gar inhaltliche Schwerpunkte verdreht.

All das wäre nicht so dramatisch, würde diese Einladung nicht auch schon längst bei Ihren Teilnehmern auf dem Schreibtisch liegen. Weiterlesen

Probelauf für Ihre Anekdoten

© Andrey Popov fotolie.com

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Persönliche Geschichten haben einen Riesenvorteil: Sie sind bereits in Ihrem Gehirn gespeichert und gehen Ihnen damit viel leichter über die Lippen als angelesenes oder fremdes Wissen, das Sie erst einmal verinnerlichen müssen.

Bitte lassen Sie sich trotzdem nicht dazu hinreißen, einfach draufloszuplaudern. Um überzeugend rüberzukommen, testen Sie Ihre Anekdote lieber erst einmal an Kollegen, Familienangehörigen oder Freunden, bevor Sie sie auf die Bühne bringen. So verinnerlichen Sie Ihren roten Faden und stellen sicher, dass Sie nicht an Ihren Zuhörern vorbeireden.

Klar, so eine Übungsrunde bedeutet zusätzlichen Aufwand – diese Zeit ist allerdings bestens investiert: Weiterlesen