Hilfe, ich muss mich kurzfassen!

© BillionPhoto fotolia.com

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Herbst 2015. Auf dem Schreibtisch liegt die Einladung zu einer Veranstaltung bei der 6 Vorträge à exakt 10 Minuten auf das Publikum warten! Als ich meine Präsentation für diesen Abend vorbereite, merke ich wieder mal: Kurz ist viel schwieriger als lang. Ist einem doch völlig klar, dass man sich auf das wirklich Wesentliche konzentrieren muss, um die Zuhörer für sich und das eigene Thema zu gewinnen. Aber genau das ist leichter gesagt als getan – plötzlich scheint alles irgendwie wichtig. Weiterlesen

Auch Fachspezialisten mögen Geschichten!

© erika8213 fotolia.com

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„Ich bin doch keine Märchentante!“, so die spontane Reaktion einer Teilnehmerin, als es im Seminar um Storytelling geht. Gerade im Businesskontext erlebe ich immer wieder, dass Redner einen großen Bogen um Geschichten machen. Sie bleiben lieber im altbewährten Zahlen-Daten-Fakten-Modus, aus Angst zu viel von sich preiszugeben, die eigene Kompetenz in Frage zu stellen und den Ansprüchen des Fachpublikums nicht gerecht zu werden.

Das ist nachvollziehbar und gleichzeitig total schade! Weiterlesen

Wirkungskiller: Unordnung!

© Tinatin fotolia.com

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Die Tatwaffe – eine leere Laptoptasche. Wie sie da so liegt, lieblos hingeworfen neben dem Beamertisch, der Deckel noch offen, konkurriert sie mit dem Redner um meine Aufmerksamkeit. Auch wenn ich bestimmt nicht pedantisch bin, taucht während des Vortrags einfach immer wieder ein Gedanke auf: „Hätte die nicht jemand wegräumen können?“

Ob Taschen, ausgepackte Kartons, zerknittertes und schief hängendes Flipchartpapier, Kabelchaos oder … schon vermeintliche Kleinigkeiten können Ihnen Wirkung rauben und das Leben unnötig schwer machen: Weiterlesen

Von der Foliensammlung zur wirkungsvollen Präsentation

© pathdoc fotolia.com

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Jede Menge Präsentationen im Businesskontext sind vor allem eines: voll gepackt mit zu vielen und zu dicht beschriebenen Folien.

Selbst wenn es den meisten Rednern völlig klar ist, dass sie mit diesen Folienschlachten das Publikum ganz schön ermüden, greifen sie immer wieder darauf zurück:

  • Sie wollen Zeit sparen. Schließlich geht es deutlich schneller, ein paar Folien zusammenzuschieben als sich wirklich intensiv mit dem Vortrag zu beschäftigen.
  • Sie brauchen PowerPoint, um sich Folie für Folie durch ihr Thema zu hangeln und fühlen sich ohne diesen roten Faden ziemlich aufgeschmissen.
  • Sie möchten Ihren Zuhörern ein Handout mitgeben, das sich auch ein paar Wochen nach dem Vortrag noch selbst erklärt.

Diese sehr praktischen Gründe sind mehr als verständlich. Dennoch werden Sie Ihr Publikum mit einer überladenen Präsentation nur schwer begeistern können Weiterlesen

Schluss ist noch lange nicht …

© freshidea fotolia.com

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Die letzten Worte sind gesprochen, die Fragerunde haben Sie mit Bravour gemeistert. Nachdem Sie alles gegeben haben, wollen Sie nur noch eines: runter von der Bühne und Ihre Ruhe!

Das ist mehr als verständlich. Aber Achtung, strecken Sie lieber nicht gleich alle Viere von sich. Gerade jetzt lohnt es sich, noch mal Ihre Kraftreserven zu mobilisieren, um einen überzeugenden Abgang hinzulegen. Denn selbst wenn Sie im wahrsten Sinne des Wortes „fertig“ sind – Sie wirken weiter, über Ihren Vortrag hinaus! Weiterlesen

Eine neue Zielgruppe: Raus aus der Komfortzone, rein ins Vergnügen

© kasto fotolia.com

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Zugegeben, als ich kurz nach dem Start in die Selbstständigkeit meinen ersten Workshop bei einer sozialen Beratungsstelle vor der Brust hatte, habe ich diesem Tag mit 35 Psychologen mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegengeblickt. Nach 17 Jahren Bank war das einfach eine fremde Welt für mich.

Selbst wenn Sie Ihr Thema aus dem Effeff beherrschen, kann ein neuer Rahmen schon mal für Bauchkribbeln sorgen. Ganz gleich, ob Sie es plötzlich mit einer anderen Branche zu tun haben, Ihr Publikum deutlich jünger oder älter ist als gewohnt, Sie zum ersten Mal vor Kunden statt Kollegen sprechen oder … schon läuft das Kopfkino auf Hochtouren:

  • Wie sind die „unbekannten“ Teilnehmer wohl drauf?
  • Wie werden sie auf meine Botschaft und auf mich reagieren?
  • Wird alles so laufen, wie ich es geplant habe?

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Liebes Suppenkoma, adieu!

© Jacke Chabraszewski fotolia.com

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14.00 Uhr: Die Mittagspause ist vorbei, der Energielevel Ihres Publikums am Nullpunkt. Zu lecker war die Auswahl am Buffet und womöglich auch das eine oder andere Gläschen Wein. Von Dynamik keine Spur, stattdessen steht Ihren Zuhörern der Wunsch nach einem Verdauungsnickerchen ins Gesicht geschrieben.

Puh, die Zeit direkt nach dem Essen fordert wohl jeden Referenten! Gerade wenn Sie selbst nicht 100 Prozent fit sind, ist die Gefahr groß, dass die Gruppenträgheit Ihren ganzen Auftritt torpediert.

Jetzt gilt es, möglichst schnell dafür zu sorgen, dass die müde Meute wieder wach wird und ins Tun kommt. Diese erprobten Muntermacher helfen Ihnen dabei: Weiterlesen

Ein bisschen lauter bitte!

© fotogestoeber fotolia.com

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Ganz gleich ob das Mikrofon ausgefallen ist, Sie mit einer schlechten Akustik zu kämpfen haben oder während Ihres Auftritts mit störenden Geräuschen von außen konfrontiert werden … jetzt sind Sie besonders gefordert, müssen Sie doch den Raum auch ohne technische Verstärkung mit Ihrer Stimme füllen.

Die Folge: Fast automatisch beginnen Sie, lauter zu sprechen. Meistens mit ordentlich Druck auf den Stimmbändern, um nur ja gehört zu werden. Entspanntes Reden? Fehlanzeige! Weiterlesen

Schluss mit dem Versteckspiel!

© Myst fotolia.com

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„Andrea, was Du uns erzählt hast, war spannend. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Du Dich am liebsten verkrümelt hättest. Du bist ja gar nicht mehr hinter diesem Stuhl hervorgekommen …“, so dass Feedback eines Zuhörers, als ich vor vielen Jahren einen Vortrag zu einem kritischen Bankthema gehalten habe.

Hui, ertappt! Ohne es zu merken, hatte ich mich tatsächlich hinter einer Stuhllehne verschanzt und so versucht, mich zumindest körpersprachlich aus der Affäre zu ziehen. Weiterlesen

Gut reden als Introvertierter – ein Gastbeitrag

Bevor ich Ihnen Tipps gebe, wie Sie als introvertierter Redner am besten punkten, möchte ich klarstellen, was es bedeutet, introvertiert zu sein. Der Begriff wird leider zu oft für alles mögliche gebraucht und ständig in einen Topf mit Schüchternheit und irgendwelchen anderen Hemmungen oder sogar Phobien geworfen. Doch das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Weiterlesen