Sommerpause

© Andrea Joost

© Andrea Joost

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute verabschiedet sich der Rede frei!Tag in die Sommerpause.

Ich freue mich sehr, wenn Sie ab dem 19. August wieder fleißig mitlesen: Dann warten frische Impulse rund um Ihre größeren oder kleineren Auftritte auf Sie!

Und vielleicht haben Sie ja Lust, in der Zwischenzeit ein bisschen in den bereits veröffentlichten Artikeln zu stöbern? 😉

Einen wunderbaren Sommer wünscht Ihnen

Ihre Andrea Joost

Keine Angst vor großem Publikum!

© Uta Kellermann

© Uta Kellermann

„Schon allein beim Gedanken an 100 Zuhörer beginnt mein Herz zu klopfen!“ – Aussagen wie diese begegnen mir immer wieder in meinen Workshops und Beratungen.

Ganz ehrlich, als mir vor vielen Jahren mein erster Vortrag vor größerem Publikum bevorstand, hatte ich ordentlich Muffensausen. Der Raum so groß, dass man die Teilnehmer in den letzten Reihen kaum noch erkennen kann. Das Mikrofon, das sich wie ein Fremdkörper anfühlt … und eine echte Bühne, die den Redner ins Rampenlicht stellt. Alles in allem ganz schön Respekt einflößend!

Einige Auftritte später ist mir jedoch eines klar geworden: Hat man sich erst mal an die ungewohnten Bedingungen gewöhnt, sind Präsentationen im größeren Rahmen nicht nur weniger schlimm als ihr Ruf, sie können Ihnen das Rednerleben sogar erleichtern: Weiterlesen

Wie Sie dezent die Zeit im Blick behalten!

© BillionPhotos fotolia.com

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Ganz gleich ob Sie im großen oder kleinen Rahmen präsentieren, zu einem guten Vortrag gehört ein pünktlicher Schluss. Wenn das nur immer so einfach wäre: Abgesehen davon, dass einem die Zeit im Eifer des Gefechts häufig nur so durch die Finger rinnt, lässt sie sich auf der Bühne oft auch nur schwer kontrollieren: Weiterlesen

Hilfe, ich muss mich kurzfassen!

© BillionPhoto fotolia.com

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Herbst 2015. Auf dem Schreibtisch liegt die Einladung zu einer Veranstaltung bei der 6 Vorträge à jeweils exakt 10 Minuten auf das Publikum warten! Als ich meine Präsentation für diesen Abend vorbereite, merke ich wieder mal: Kurz ist viel schwieriger als lang. Ist einem doch völlig klar, dass man sich auf das wirklich Wesentliche konzentrieren muss, um die Zuhörer für sich und das eigene Thema zu gewinnen. Aber genau das ist leichter gesagt als getan – plötzlich scheint alles irgendwie wichtig. Weiterlesen

Auch Fachspezialisten mögen Geschichten!

© erika8213 fotolia.com

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„Ich bin doch keine Märchentante!“, so die spontane Reaktion einer Teilnehmerin, als es im Seminar um Storytelling geht. Gerade im Businesskontext erlebe ich immer wieder, dass Redner einen großen Bogen um Geschichten machen. Sie bleiben lieber im altbewährten Zahlen-Daten-Fakten-Modus, aus Angst zu viel von sich preiszugeben, die eigene Kompetenz in Frage zu stellen und den Ansprüchen des Fachpublikums nicht gerecht zu werden.

Das ist nachvollziehbar und gleichzeitig total schade! Weiterlesen

Wirkungskiller: Unordnung!

© Tinatin fotolia.com

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Die Tatwaffe – eine leere Laptoptasche. Wie sie da so liegt, lieblos hingeworfen neben dem Beamertisch, der Deckel noch offen, konkurriert sie mit dem Redner um meine Aufmerksamkeit. Auch wenn ich bestimmt nicht pedantisch bin, taucht während des Vortrags einfach immer wieder ein Gedanke auf: „Hätte die nicht jemand wegräumen können?“

Ob Taschen, ausgepackte Kartons, zerknittertes und schief hängendes Flipchartpapier, Kabelchaos oder … schon vermeintliche Kleinigkeiten können Ihnen Wirkung rauben und das Leben unnötig schwer machen: Weiterlesen

Von der Foliensammlung zur wirkungsvollen Präsentation

© pathdoc fotolia.com

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Jede Menge Präsentationen im Businesskontext sind vor allem eines: voll gepackt mit zu vielen und zu dicht beschriebenen Folien.

Selbst wenn es den meisten Rednern völlig klar ist, dass sie mit diesen Folienschlachten das Publikum ganz schön ermüden, greifen sie immer wieder darauf zurück:

  • Sie wollen Zeit sparen. Schließlich geht es deutlich schneller, ein paar Folien zusammenzuschieben als sich wirklich intensiv mit dem Vortrag zu beschäftigen.
  • Sie brauchen PowerPoint, um sich Folie für Folie durch ihr Thema zu hangeln und fühlen sich ohne diesen roten Faden ziemlich aufgeschmissen.
  • Sie möchten Ihren Zuhörern ein Handout mitgeben, das sich auch ein paar Wochen nach dem Vortrag noch selbst erklärt.

Diese sehr praktischen Gründe sind mehr als verständlich. Dennoch werden Sie Ihr Publikum mit einer überladenen Präsentation nur schwer begeistern können Weiterlesen

Schluss ist noch lange nicht …

© freshidea fotolia.com

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Die letzten Worte sind gesprochen, die Fragerunde haben Sie mit Bravour gemeistert. Nachdem Sie alles gegeben haben, wollen Sie nur noch eines: runter von der Bühne und Ihre Ruhe!

Das ist mehr als verständlich. Aber Achtung, strecken Sie lieber nicht gleich alle Viere von sich. Gerade jetzt lohnt es sich, noch mal Ihre Kraftreserven zu mobilisieren, um einen überzeugenden Abgang hinzulegen. Denn selbst wenn Sie im wahrsten Sinne des Wortes „fertig“ sind – Sie wirken weiter, über Ihren Vortrag hinaus! Weiterlesen

Eine neue Zielgruppe: Raus aus der Komfortzone, rein ins Vergnügen

© kasto fotolia.com

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Zugegeben, als ich kurz nach dem Start in die Selbstständigkeit meinen ersten Workshop bei einer sozialen Beratungsstelle vor der Brust hatte, habe ich diesem Tag mit 35 Psychologen mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegengeblickt. Nach 17 Jahren Bank war das einfach eine fremde Welt für mich.

Selbst wenn Sie Ihr Thema aus dem Effeff beherrschen, kann ein neuer Rahmen schon mal für Bauchkribbeln sorgen. Ganz gleich, ob Sie es plötzlich mit einer anderen Branche zu tun haben, Ihr Publikum deutlich jünger oder älter ist als gewohnt, Sie zum ersten Mal vor Kunden statt Kollegen sprechen oder … schon läuft das Kopfkino auf Hochtouren:

  • Wie sind die „unbekannten“ Teilnehmer wohl drauf?
  • Wie werden sie auf meine Botschaft und auf mich reagieren?
  • Wird alles so laufen, wie ich es geplant habe?

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Liebes Suppenkoma, adieu!

© Jacke Chabraszewski fotolia.com

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14.00 Uhr: Die Mittagspause ist vorbei, der Energielevel Ihres Publikums am Nullpunkt. Zu lecker war die Auswahl am Buffet und womöglich auch das eine oder andere Gläschen Wein. Von Dynamik keine Spur, stattdessen steht Ihren Zuhörern der Wunsch nach einem Verdauungsnickerchen ins Gesicht geschrieben.

Puh, die Zeit direkt nach dem Essen fordert wohl jeden Referenten! Gerade wenn Sie selbst nicht 100 Prozent fit sind, ist die Gefahr groß, dass die Gruppenträgheit Ihren ganzen Auftritt torpediert.

Jetzt gilt es, möglichst schnell dafür zu sorgen, dass die müde Meute wieder wach wird und ins Tun kommt. Diese erprobten Muntermacher helfen Ihnen dabei: Weiterlesen