Nein sagen: Mach‘ doch mal den Mund auf!

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Vielleicht geht es Ihnen wie einer Freundin von mir? Als wir kürzlich zusammen einen Kaffee trinken, sagt sie: „Weißt Du, im Moment bin ich echt nicht gut drauf. Jeder will was von mir. Da kommt an einem Tag alles zusammen. Aber wenn ich ‚Nein’ sage, habe ich das Gefühl, dass das keinen interessiert. Dann heißt es nur ‚Ach komm schon, das geht doch ganz schnell!’ oder ‚Für Dich ist das doch kein Problem!’ …“

Nachdem sie Dampf abgelassen hat, frage ich sie: „Sag mal, hast Du in dieser Deutlichkeit auch mit den Betroffenen gesprochen?“.  „Nicht wirklich!“, schmunzelt sie, „Ich kann das irgendwie nicht!“.

Und damit ist sie nicht allein.

Ein klares Nein gehört mitunter zu den schwierigsten Übungen. Ein „Nein, bis hierhin und nicht weiter!“. Weiterlesen

Aus dem Nähkästchen geplaudert …

Achtung, heute wird es persönlich! 😉 Julia Meder und Sarah Schäfer, die beiden Macherinnen des eigenstimmig-Podcasts, haben mich zu Hause besucht und interviewt. Wir haben unter anderem darüber gesprochen, wie ich aus dem Finanzwesen in die Selbstständigkeit kam, was mich antreibt und warum mein Beruf mein Herzensding ist. Sie sind neugierig geworden? Dann hören Sie doch gleich mal rein in unser Gespräch: Sinnstiftender Redemut

Werden gute Redner geboren?

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Wenn ich von meinem Beruf erzähle, begegnet mir immer wieder ein spontanes: „Das mit dem Reden ist ja überhaupt nicht mein Ding!“

Herrje, wenn ich so etwas höre, tut mir das immer weh: Da schieben erfolgreiche Menschen, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, mangelnde Begabung und ein fehlendes Redner-Gen vor, um nur ja nicht den Schritt nach vorne auf die Bühne zu wagen … und blockieren sich damit selbst. Weiterlesen

Welches Ziel verfolgen Sie?

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Ihr nächster Vortrag ist bereits fest im Terminkalender notiert. Sie kennen Ihr Publikum und wissen, zu welchem Thema Sie sprechen werden.

Haben Sie denn auch schon ein genaues Bild davon, was Sie mit Ihrem Auftritt erreichen und welche Reaktionen Sie beim Publikum erzeugen möchten?

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Wie Sie sich auf der Bühne bewegen, ohne Ihr Publikum kirre zu machen

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Muss ich während meines Vortrags wie festgetackert an einem Fleck stehen bleiben? Oder darf ich auch hin- und herlaufen? Falls ja, wie viel Action ist auf der Bühne erlaubt?

Die Antwort ist einfach: Ihre Bewegungen sind genau dann richtig, wenn sie nicht unangenehm auffallen – weder Ihnen selbst noch dem Publikum. Leichter gesagt als getan? Zugegeben, sobald Sie im Mittelpunkt stehen, sind manchmal nicht nur die Hände im Weg … auch der Rest des Körpers scheint plötzlich irgendwie fremd.

Die folgenden Punkte helfen Ihnen, sich sicherer zu fühlen und Ihre „Beinarbeit“ gezielt einzusetzen: Weiterlesen

Lassen Sie (unbeabsichtigt) Ihr Publikum dumm dastehen?

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Keine Frage, mit einem Vortrag auf Augenhöhe erreichen Sie Ihr Publikum: Sie schlüpfen in die Schuhe Ihrer Zuhörer, gehen auf deren Probleme ein und stiften entsprechenden Nutzen.

Die meisten Redner wollen genau DAS erreichen. Dennoch gibt es immer wieder Augenblicke, in denen sie sich selbst ein Bein stellen. Augenblicke, in denen unbedachte Äußerungen oder Verhaltensweisen dazu führen, dass sie plötzlich überheblich rüberkommen, obwohl sie es gar nicht so meinen.

Eine vertrackte Situation, denn Ihre Teilnehmer haben feine Antennen für jegliches „von-oben-herab-Gehabe“. Sobald sie das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden, reagieren sie allergisch und ziehen sich zurück. Weiterlesen

Am Anfang war … die Pause.

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„Also“, „so“, „okay“, „los geht’s“ – Herr Dr. Weber, mein Deutschlehrer im Gymnasium, hat uns regelmäßig auf die Finger geklopft, wenn wir Referate mit derlei Verlegenheitsgeplapper begonnen haben. Was war das damals lästig! Heute bin ich allerdings froh, dass er so hartnäckig war: Weiterlesen

Ihr Standpunkt wirkt!

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Sie möchten Ihre Botschaft überzeugend transportieren und Ihr Publikum für sich gewinnen? Dann ist nicht nur entscheidend, was Sie sagen, sondern auch WO Sie es sagen.

Immer wieder begegnen mir Vortragende, die sich hinter einem Rednerpult verschanzen, zwischen Beamertisch und Blumendeko „eingeklemmt“ sind oder auf die äußersten Bühnenränder ausweichen. Zum einen weil sie sich den Blicken der Zuhörerschaft ausgeliefert fühlen und nach Schutz suchen, zum anderen weil Sie sich keine Gedanken gemacht haben, welcher Platz sie stark wirken lässt. Weiterlesen

Nuschel, nuschel …

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„Was kann ich denn gegen meine Nuschelei tun?“ – das wurde ich in letzter Zeit gleich mehrmals gefragt. Deshalb gibt es die Antwort auch heute hier im Blog.

Um deutlicher zu sprechen, achten Sie bitte ganz besonders darauf, sauber zu artikulieren. Eine klassische, weit verbreitete und wirkungsvolle Übung ist das Sprechen mit einem Korken im Mund. Da das nicht besonders kieferfreundlich ist, und Sie nicht überall einen Korken zur Hand haben, können Sie auch einfach Ihren Daumen verwenden: Weiterlesen

Eine Folie, die (fast) jeder hat, aber keiner braucht.

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Ein neue Redner betritt die Bühne. Hinter ihm leuchtet die Titelfolie mit seinem Namen, dem Vortragsthema, Ort und Datum der Veranstaltung. Sie wird so lange an die Wand geworfen, bis die eigentliche Präsentation beginnt. Ein vertrautes Bild, ist doch das „Deckblatt“ aus den meisten Businesspräsentationen kaum mehr wegzudenken. Weiterlesen